Monday, April 16, 2007




Tagesausflug nach Macau




mit em Thomas in Hong Kong



beim Thomas in Nanjing

Sunday, March 04, 2007

4 Monate Changchun waren sehr interessant, es sind ein paar Texte entstanden, die nur meine Erfahrungen in Changchun erzaehlen und nicht fuer ganz China gelten, China ist zu gross und zu verschieden um das verallgemeinern zu koennen, verschiedene Regionen und Staedte haben eine unterschiedliche Entwicklung mitgemacht.
z.B. fuer "Shanghaier" od. "Hongkonger" ist das restliche China - Dorf, die anderen wiederum sagen, "Shanghaier" waeren arrogant, als Aussenstehender sieht man wirklich den Unterschied, aber das glaubt dir kein Chinese aus dem Dorf.


"No need chinese"

Leben fuer 4 Monate in einer Parallelgesellschaft - es war sehr interessant zu sehen, dass es funktioniert!! Man neigt eher dazu mit Gleichgesinnten was zu machen, also auch Auslaendern - no need chinese -, wenns dann doch mal Probleme mit der Verstaendigung gibt, hat man ein, zwei Kontaktnummern im Handy, die man zum Dolmetschen anruft - no need chinese - und schon laesst sichs wunderbar leben. Zum Einkaufen reichts, wenn man die Zahlen kann, "Wie viel kosten", "teuer", "nicht wollen", "danke", "hallo", "tschuess", "dieses" und ne einfallsreiche Zeichensprache - no need good chinese -. Am einfachsten ist es, auf das chin. all inclusive Angebot zurueckzugreifen, "das" spricht vielleicht mehr oder weniger gut [Inglisch] und ist weiblich - no need chinese at all-, deswegen hatte ich es Gott sei Dank nicht so einfach ;).
So kann man sich ein bisschen in die Lage der in Deutschland lebenden Auslaendern versetzen... - no need german-.


"Wasauchimmerdrin"

Frueher lachte man in "Bruce Lee" oder "Chackie Jahn"-Filmen, ueber alte Frauen, die ihr Schmutzwasser vor die Haustuer kippten und Leute darauf ausruschten. In Changchun war das Realitaet, jeden Morgen wenn ich zur Arbeit fuhr, sah ich Leute aus ihren Haeusern kommen und Eimern in der Hand mit "Wasauchimmerdrin", der dann an den Strassenrand gekippt wurde, bei den eisigen Temperaturen bildete sich schnell eine riesen Eisplatte, die gut mal eine Fahrspur einnehmen konnte, erreichte die Eisdicke fast Randsteinhoehe, wurden einfach "Eisspezialisten" angeheuert, die ausgestattet mit Hammer und Meisel das Eis entfernten.... .

Sunday, February 04, 2007

Eigentlich – „Moderne“ Guanxi, nicht Korruption

(Meine Def.:) Guanxi, das Ergebnis aus chin. Kultur, Mentalität, unerträglichen Lebenssituationen zu Zeiten der Kulturrevolution, aufgrund von Mangelwirtschaft, entstanden aus dem menschlichen Drang zu überleben.

Zur Info: Guanxi heißt im weitesten Sinne übersetzt, „Beziehung“, was sich aber dahinter verbirgt ist für uns Nicht-Chinesen kaum nachvollziehbar.

Noch heute wird diese Abhängigkeitsbeziehung von Mensch zu Mensch in der Gesellschaft gelebt, ob in der Politik, Wirtschaft oder im Stadtviertel an der Ecke, sie ist allgegenwärtig. Man muss sich Guanxi als Netz vorstellen, jeder Knoten ist eine Person, davon gibt es kleine und große, schwache und mächtige Netze, die China stärken und schaden. Guanxi hat sich längst „kapitalisiert“ und moderne Formen angenommen, früher tat man einen Gefallen umsonst, aber heute, seit der rasanten Veränderung vor ca. 12 Jahren, haben viele Leute erkannt, dass man damit schnell reich werden kann und das will jeder Chinese. Die Auswirkungen auf die Volkswirtschaft sind enorm, Anstrengungen dagegen sind unternommen, aber solange nicht alle an einem Strang ziehen und solange die mächtige Leute in mächtigen Netzen sitzen und die Gier nach Reichtum die Leute beherrscht, wird es sehr schwierig sein etwas zu ändern.

In den Artikeln, die ich über China gelesen habe, stand immer etwas von „In China gibt es viel Korruption.....“ und „Wenn man in China Geschäfte machen will, braucht man Guanxi......“. Dabei resultiert Korruption aus Guanxi, die wenigsten Chinesen wissen was Korruption ist, sie „machen“ einfach Guanxi, mehr nicht!!!

Die Leute, die damals in der schwierigen Zeit aufgewachsen sind, waren gezwungen sich selbst zu helfen und dabei entstanden diese Netzwerke, die bis heute überlebt haben und es auch noch weiter geben wird.

Für uns Nicht-Chinesen nicht vorstellbar, wie Guanxi wirklich funktioniert oder aussieht aber sie beeinflusst die Gesellschaft, ob bei uns im Unternehmen oder sonst wo. Man muss Chinese sein und in dieser Kultur aufgewachsen sein um all das zu verstehen.




Es ändert sich viel und muss sich noch vieles ändern

Saturday, February 03, 2007









some pics from Changchun



Changchun von oben

Friday, January 26, 2007





Qingdao (16./17.1.07)

Thursday, January 25, 2007




Skulpturen aus Schnee - Changchun


Sunday, December 24, 2006



HOLLYWOOD sei Dank

Seit ein, zwei Wochen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, Weihnachten steht vor der Tür und die Chinesen machen mit. Jeder gibt sein Bestes, seinen Laden, sein Restaurant "amerikanisch" weihnachtlich her zurichten. Bei McDonalds werden die bekanntesten englischen Weihnachtslieder rauf und runter gespielt; Wal-Mart schaut, dass genügend Kunststoffweihnachtsbäume und anderes "amerikanisches" Weihnachtszubehör in den Regalen steht, dass soviel wie möglich Chinesen mitmachen.
Auf die Frage, ob meine Arbeitskollegin Weihnachten feiert, bekam ich zur Antwort: "maybe" -!?!.
Die meisten Chinesen wissen überhaupt nicht, warum man Weihnachten feiert und die paar Mio. chin. Christen feiern bestimmt nicht so Weihnachten wie die Amerikaner. Hollywood sei Dank, die "guten" Filme aus den USA haben die Chinesen in den letzten Jahren auf den Geschmack kommen lassen und wie wir Alle wissen, kopieren die Chinesen ja gerne andere Sachen, weil Sie denken, was Andere haben, kann für uns nicht schlecht sein.

In diesem Sinne wünsche ich euch Allen ein besinnliches und frohes Weihnachsfest.

dominikus

Monday, December 18, 2006



Thomas & me in Beijing (26./27.11.06)








Friday, November 24, 2006












Bilder vom Wochenendtrip nach Dalián (11.11.-12.11.)

Thursday, November 23, 2006










Bilder vom Wochenendtrip nach Beijing (21.10. - 22.10.)

Friday, November 10, 2006













Tagesausflug in die Nachbarstadt Jilin

Bilder von Changchun

Das riesige Dorf


"So sieht der Alltag auf den Strassen aus." - Die Menschen leben und verhalten sich , wie sies von früher her gewohnt waren, nur das drumherum hat sich jetzt extrem geändert. Fast täglich sehe ich Verkehrsunfälle, aber kein Wunder, ich hab den Eindruck, die Menschen sind mit der schnellen Veränderung überfordert. Wenn ich die Leute beobachte, wie sie eine Strasse überqueren oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, hab ich nicht das Gefühl, dass sie berücksichtigen, dass sie auf einer 3-spurigen Strasse sich befinden oder einen 4-spur. Kreisverkehr überqueren. Es sieht wirklich so aus, als ob alle denken, sie leben noch in einem Dorf.
Am liebsten betätigen die chin. "Kraftfahrzeugfahrer" ihre Hupe, je nach Situation heisst es entweder "Verpiss dich, mach platz!" oder "Vorsicht, jetzt kommt ich!" - die Hupe ist überlebenswichtig im Strassenverkehr, jeder reagiert darauf, der Fussgänger schaut auf, der Fahrradfahrer fährt auf die rechte Seite, der andere Autofahrer wird davon abgehalten einen Unfall zu bauen;) -Gott sei Dank gibts die Hupe-, aber wehe es wird nicht gehupt, kann dass schlimme Folgen haben; mittlerweile glaube ich, das sich die Verkehrsteilnehmer, auf die Hupe des Anderen verlassen.
Was mir noch aufgefallen ist:
  • Für einen Chinesen geht die Strasse vom linken Randstein bis zum rechten Randstein, für ihn spielt es keine Rolle, ob die Strasse 3 Spuren hat.
  • Anschnallen, tut sich hier fast keiner, die meisten Chinesen sehen dafür keinen Sinn, (trotz den vielen Verkehrstoten - unverständlich....)
  • Bei Nebel fahren hier alle mit Warnblinkanlage rum, anstatt das Licht anzuschalten, ich war froh, als ich ausgestiegen bin, den Sound nicht mehr zu hören....
  • Manche Leute die zum Ausdruck bringen wollen, das sie Geld haben, lassen ihr Auto laufen, während sie im Geschäft etwas erledigen
Aber es gibt Hoffnung, es gibt junge Taxifahrer, die sich anschnallen, die nicht Hupen, die den Blinker benutzen, auf der einen Seite ist es gut, dass sich was ändert, auf der anderen Seite, wer "schützt" die ältere Generation im Strassenverkeher, die es gewohnt sind, dass man hupt....... .

Es dauert bestimmt noch eine Generation, bis sich das Leben und das Verhalten der Menschen an die Umwelt angepasst hat; es kann auch nicht sein, dass sich die Leute, die vor 10 Jahren in Eselkarren unterwegs waren, und jetzt plötzlich mit dem Handy telefonieren, die riesen Veränderung verarbeiten konnten...... . Man denke nur an die Kinder, deren Eltern mit sich selber beschäftigt sind, sich heute, morgen und übermorgen im Leben zurecht zufinden, die Eltern sind auch "Kinder", für beide ist alles neu....... .Man hat auch gar keine Zeit, darüber nach zu denken, ob das gut ist oder schlecht ist, was man macht, "man springt einfach auf die Welle auf, und hofft das lange genau oben bleibt", es ist wie ein Sog, man wird verschlungen(vom Konsum, Technik u. allem Neuen) und wird irgendwo wieder hinaus geschleudert, d.h. alles was hier gerade passiert, man weiss nicht wo man endet.
Hier herrscht wahrscheinlich die gleiche Situation, wie damals nach dem Krieg bei uns, als alles Aufwärts ging, an jeder Ecke gebaut wurde, als es immer mehr Produkte zum kaufen gab, sich alles rasch verändert hat. Nur unsere Grosseltern bzw. Eltern wissen es, wie geil das war, dass miterleben zu dürfen - und die Chinesen.
Wie mag das wohl gewesen sein, innerhalb von 10 Jahren den Stand zu erreichen, für den wir 60 Jahre Zeit hatten uns langsam daran zu gewöhnen; alles Schritt für Schritt keinen Sprung.......?

So, das wars fürs Erste
dominikus

Monday, November 06, 2006

Am 29.9.06 um 23.55 Uhr, startete unser Zug. 5 Tage durchquerten wir Russland; über den Ural, vorbei an Dörfer, Städte und menschenleere Gegenden; am Baikalsee vorbei, gings auf die Trans-Manchurain-Railway. Am 6. Tag gegen 16.30 Uhr, war ich am Ziel -Changchun-. Meine russischen Freunde, Flosky und Hansky fuhren weiter bis Beijing und dann über Malaysia zurück nach Deutschland.





Bilder von der Zugfahrt

Monday, October 30, 2006










Über Nacht mit dem Zug nach Moskau - 29h Aufenthalt - Kreml besichtigt - mit Lebensmittel eingedeckt - ein paar Photos geschossen - und ab gings in den Zug nach Beijing.

Thursday, October 26, 2006


Die dritte Station auf dem Weg nach Changchun war St.Petersburg, zweit grösste Stadt Russlands und wohl die einzigste Stadt auf der Welt, in der mehr Hummer gefahren werden als gegessen. Von Kulturschock kann man nicht reden, aber es gibt doch kulturelle Eigenheiten, die einem Westeuropäer auffallen, wie z.B. die besondere Vorliebe für Lederklamotten oder das gern getrunkene "Pit-Stop-Bier" am Kiosk (und dass, egal zur welcher Uhrzeit); das Bier wird auch gern auf den Weg mitgenommen; auffallend war auch, dass auch Frauen gern mit ner "Halbe" rum laufen; wenn ichs nicht gewusst hätte, hätte ich geglaubt, dass der Minirock in Russland erfunden wurde..... .
Als ich in St.Petersburg ankam, warteten schon auf mich meine russischen Freunde Flosky und Hansky, die sich entschlossen haben, mal wieder ihre Heimat zu besuchen und mich bis Changchun begleiteten.














Nach 4 Tagen Warschau, gings mit dem Bus weiter, in die Hansestadt Tallinn (Estland). Tallinn hat eine wunderschöne mittelalterliche Altstadt, die ist wirklich sehenswert. Auffallend ist auch, dass an allen Ecken gebaut wird, viele Firmen haben wohl Tallinn als günstiges und sicheres Handelzentrum zwischen dem teuren Skandinavien, Westeuropa und Russland entdeckt.

Monday, October 23, 2006